Geschlossene Gesellschaft

sartre_plakat

Fr., 27. Mai 2016, 19:30

Da sind wir also - in einem Zimmer mit immer brennendem Licht, einer Affenhitze und keinem Spiegel. Zusammen mit zwei anderen Abwesenden, der schönen Estelle sowie der forschen Inés, trifft Joseph Garcin ein an dem für ihn bestimmten Ort nach dem Tod. In ihrer Vergangenheit haben die drei sich so schuldig gemacht, dass sie hier landen mussten: in der Hölle. Begleitet vom Kellner, bilden sie eine Geschlossene Gesellschaft. Keiner kommt mehr rein, keiner mehr raus. Auch wenn sie sich zu Lebzeiten nie begegneten, in der Ewigkeit bleiben sie untrennbar miteinander verbunden. Doch wo sind die Pfähle? Wo der Folterknecht?

Jean-Paul Sartre setzt die Protagonisten seines 1945 erschienen Stückes in eine ausweglose Situation, in der jedes Ich bedingt wird durch sein Gegenüber. Physische Folter bleibt verzichtbar, denn die Hölle, das sind die anderen.

Besetzung: Simon Hrubesch, Susann Selke, Doris Wurdak, Dimitri Wasserblaj.
Regie: Akin Isletme. Bühne und Kostüm: Birgit Leitzinger. Maske: Sandra Hamón. Dramaturgie: Alexandra Witzsch

Eintritt:
VVK: 12,- € normal / 8,- € erm.;
AK: 14,- € normal / 10,- € erm.
Weitere Aufführungstermine: am 2. Juni, am 3. Juni

Änderungen vorbehalten

Jean-Paul Sartre setzt die Protagonisten seines Stückes in eine ausweglose Situation, in der jedes Ich bedingt wird durch sein Gegenüber.